Wofür diese Vorlage gedacht ist: Die Wettbewerbskräfteanalyse ist eine Strategiemethode, die fünf Kräfte in einem Markt untersucht: Rivalität, neue Anbieter, Ersatzangebote, Verhandlungsmacht der Abnehmer und Verhandlungsmacht der Lieferanten. Am Ende steht eine einseitige Karte der fünf Kräfte rund um einen einzelnen Service, eine Einstufung des Drucks samt Begründung für jede Kraft, eine Liste zu prüfender Annahmen und zwei oder drei Antwortfragen mit verantwortlichen Rollen.
Wem sie hilft: Verantwortliche aus Strategie, Finanzen und Betrieb, die die Richtung für einen Service oder Markt setzen oder über einen Markteintritt entscheiden.
Wann sie sich eignet
Für einen Service, eine Produktlinie oder einen Markt wird die Strategie festgelegt, und es braucht einen klaren Blick von außen nach innen.
Die Leitung ist uneins, woher die eigentliche Bedrohung kommt, und die Debatte dreht sich im Kreis.
So wird sie eingesetzt
Den Umfang festlegen: Service oder Markt und Zeithorizont.
Vor der Sitzung je Kraft eine Seite mit Belegen vorbereiten.
Druckpunkte je Kraft sammeln und jedem Zettel einen Beleg zuordnen.
Für jede Kraft den Druck als gering, mittel oder hoch einstufen, mit Begründung.
Die stärksten Kräfte in Antwortfragen übersetzen, jede mit verantwortlicher Rolle.
Tipp: Einen Service pro Analyse betrachten. Für drei Märkte drei kurze Sitzungen durchführen.
Herkunft und Quellen: Original-Arbeitsblatt und Texte von Tiremesù. Herkunft der Methode: Michael E. Porter. Weiterführende Lektüre: Harvard Business School, Institute for Strategy and Competitiveness https://www.isc.hbs.edu/strategy/business-strategy/Pages/the-five-forces.aspx
Vollständiger Leitfaden und Film:https://www.tiremesu.com/de/guides/competitive-forces-analysis