Wofür diese Vorlage gedacht ist: Das Affinitätsdiagramm, auch Affinity Mapping genannt, verwandelt viele Forschungsnotizen in wenige klare Muster. Das Team geht mit einer Handvoll benannter Muster, jedes eine klare Aussage, gestützt durch die ursprünglichen Notizen darunter, und einer gemeinsamen Sicht darauf, welche Muster am meisten zählen.
Wem sie hilft: Forschungs- und Projektteams mit Dutzenden oder Hunderten Notizen aus Interviews oder Workshops, die gemeinsame Erkenntnisse statt eines Berichts brauchen.
Wann sie sich eignet
Nach einer Forschungsrunde, wenn Dutzende oder Hunderte Notizen vorliegen.
Wenn mehrere Personen geforscht haben und jede einen Teil des Bildes hält.
Wenn sich das Team auf Befunde einigen soll, statt nur einen Bericht zu lesen.
So wird sie eingesetzt
Eine Beobachtung pro Zettel notieren, mit Quellenkürzel und ohne Deutung.
Alle Zettel ungeordnet aufhängen und die Wand zehn Minuten still lesen.
Verwandte Zettel weiterhin still zusammenschieben und doppelt passende Zettel kopieren.
Jede Gruppe mit einer Aussage darüber benennen, was die Zettel zeigen.
Die Quellzettel angehängt lassen und die drei bis fünf wichtigsten Muster markieren.
Tipp: Notizen in ganzen Sätzen schreiben. Fragmente verstehen nur die Schreibenden.
Herkunft und Quellen: Original-Arbeitsblatt und Texte von Tiremesù. Herkunft der Methode: Jiro Kawakita (KJ-Methode). Weiterführende Lektüre: 18F Methods https://github.com/18F/methods/tree/main/_methods
Vollständiger Leitfaden und Film:https://www.tiremesu.com/de/guides/affinity-grouping