Wofür diese Vorlage gedacht ist: Die Wertkettenanalyse ist eine Strategiemethode, die einen Service in die Aktivitäten zerlegt, die für Nutzende Wert schaffen, von der Aufnahme bis zur Nachbetreuung. Am Ende steht eine klare Kette aus primären und unterstützenden Aktivitäten, jede mit ihrem Beitrag, Kostentreiber und ihren Abhängigkeiten, dazu zwei oder drei belegte Chancen mit verantwortlichen Rollen.
Wem sie hilft: Führungskräfte und Betriebsteams, die herausfinden wollen, wo sich Kosten senken oder ein Service verbessern lässt, oder was intern bleibt und was ausgelagert wird.
Wann sie sich eignet
Kosten sollen sinken oder ein Service besser werden, und die Frage ist, wo zuerst hinzuschauen ist.
Es wird entschieden, welche Aktivitäten im Haus bleiben, geteilt oder ausgelagert werden.
So wird sie eingesetzt
Den Wert benennen, den Nutzende am Ende der Kette erhalten.
Primäre Aktivitäten von links nach rechts auflisten und unterstützende darunter ergänzen.
Für jede Aktivität notieren, was sie beiträgt und was ihre Kosten treibt.
Einzelne Schwachstellen markieren: eine Person, ein System, ein Lieferant.
Teure, wenig wertvolle oder anfällige Aktivitäten finden und zwei oder drei zur Vertiefung wählen.
Tipp: Aktivitäten mit Verben benennen, etwa „Unterlagen prüfen“, damit Menschen Arbeit beschreiben statt Abteilungen.
Herkunft und Quellen: Original-Arbeitsblatt und Texte von Tiremesù. Herkunft der Methode: Michael E. Porter. Weiterführende Lektüre: Harvard Business School, Institute for Strategy and Competitiveness https://www.isc.hbs.edu/strategy/business-strategy/Pages/the-value-chain.aspx
Vollständiger Leitfaden und Film:https://www.tiremesu.com/de/guides/value-chain-analysis