Wofür diese Vorlage gedacht ist: Karten sortieren ist eine Forschungsmethode, bei der Teilnehmende eine Reihe von Begriffen, jeder auf einer eigenen Karte, zu Stapeln ordnen, die für sie Sinn ergeben, und jeden Stapel benennen. Am Ende steht eine Aufzeichnung, wie echte Nutzende die Begriffe gruppieren, welche Namen sie den Gruppen geben, welche Gründe sie nennen, und eine klare Liste der Begriffe, die verwirrt haben.
Wem sie hilft: Content-Designer, Webteams und Serviceverantwortliche, die ein Menü, eine Navigation oder einen Leistungskatalog so ordnen wollen, dass Nutzende finden, was sie suchen.
Wann sie sich eignet
Bevor ein Website-Menü, ein Servicekatalog oder die Navigation einer App gestaltet oder umgestaltet wird.
Wenn Nutzende klagen, einen Service nicht zu finden, den es durchaus gibt.
Wenn interne Teams darüber streiten, wo etwas hingehört.
So wird sie eingesetzt
30 bis 60 Begriffe notieren, einen pro Karte, in Worten, die Nutzende kennen.
Offene Sortierung (Teilnehmende bilden die Gruppen) oder geschlossene (Gruppen sind vorgegeben) wählen.
Ohne Hinweise einführen und um lautes Denken beim Sortieren bitten.
Jede Gruppe in eigenen Worten benennen und unklare Karten beiseitelegen lassen.
Ergebnisse vergleichen: gemeinsame Gruppen und Bezeichnungen, Begriffe mit wechselndem Platz.
Tipp: Die Zahl der Karten überschaubar halten. Über 60 ermüden Menschen, und die letzten Karten werden nachlässig sortiert.
Herkunft und Quellen: Original-Arbeitsblatt und Texte von Tiremesù. Weiterführende Lektüre: 18F Methods https://github.com/18F/methods/tree/main/_methods
Vollständiger Leitfaden und Film:https://www.tiremesu.com/de/guides/card-sorting