Wofür diese Vorlage gedacht ist: Ein Ishikawa-Diagramm, auch Fischgrät- oder Ursache-Wirkungs-Diagramm genannt, bildet die möglichen Ursachen eines Problems ab. Am Ende steht ein vollständiges Bild der möglichen Ursachen einer Wirkung, in Familien geordnet, mit Belegen, wo vorhanden, und markierten Lücken, wo nicht, dazu zwei oder drei zu testende Ursachen mit einer verantwortlichen Person für jede Prüfung.
Wem sie hilft: Qualitäts-, Betriebs- und abteilungsübergreifende Teams mit einem Problem aus vielen Ursachen, bei dem jede Gruppe einen anderen Teil sieht.
Wann sie sich eignet
Wenn ein Problem mehrere zusammenwirkende Ursachen zu haben scheint.
Wenn ein Team immer wieder für seine Lieblingsursache argumentiert und alle nebeneinander sichtbar werden sollen.
Wenn sich eine Kette der 5-Why-Methode ständig verzweigt.
So wird sie eingesetzt
Am Fischkopf eine präzise Wirkung notieren, mit Zahl und Zeitraum.
Vier bis sechs Gräten für passende Ursachenfamilien zeichnen.
Acht Minuten still Ursachen sammeln lassen, eine pro Zettel, damit jede Stimme zählt.
Die Ursachen den Gräten zuordnen und bei den stärksten nach dem Warum fragen.
Zu jeder Ursache den Beleg notieren, Lücken markieren und zwei oder drei Ursachen zur Prüfung wählen.
Tipp: Mehr Zeit auf die Wirkung verwenden als gedacht. Ein vager Kopf ergibt einen vagen Fisch.
Herkunft und Quellen: Original-Arbeitsblatt und Texte von Tiremesù. Herkunft der Methode: Kaoru Ishikawa. Weiterführende Lektüre: ASQ https://asq.org/quality-resources/learn-about-quality
Vollständiger Leitfaden und Film:https://www.tiremesu.com/de/guides/fishbone-analysis