Wofür diese Vorlage gedacht ist: Die Analogietechnik hilft einem Team, Ideen zu entwickeln, indem es auf ein anderes Umfeld mit ähnlicher Herausforderung schaut, etwa eine Restaurantküche, die Bestellungen prüft, oder das Boarding am Flughafen. Das Team geht mit einigen klaren, aus anderen Bereichen übernommenen Prinzipien, jedes mit aufgeschriebenen Grenzen, und einer kurzen Liste konkreter Ideen darauf aufbauend.
Wem sie hilft: Teams, deren Ideen immer aus der eigenen Organisation kommen, und alle, die ein vorsichtiges Publikum mit einem funktionierenden Beispiel überzeugen müssen.
Wann sie sich eignet
Wenn die Ideen immer aus der eigenen Organisation kommen und vertraut wirken.
Wenn die Herausforderung in anderen Bereichen verbreitet ist, etwa Warteschlangen, Prüfungen, Übergaben oder Vertrauen.
Wenn ein vorsichtiges Publikum mit einem funktionierenden Beispiel von anderswo überzeugt werden soll.
So wird sie eingesetzt
Die Herausforderung auf ihren Kern reduzieren, ohne Branchendetails.
Andere Bereiche mit derselben Kernaufgabe auflisten, je weiter entfernt, desto besser.
Zwei oder drei Bereiche wählen und beschreiben, was die Menschen dort wirklich tun.
Das Prinzip dahinter herausarbeiten und notieren, worin sich der eigene Kontext unterscheidet.
Jedes tragfähige Prinzip in ein bis drei konkrete Ideen übersetzen.
Tipp: Jemanden mit ungewöhnlichem beruflichem Werdegang einladen. Diese Personen kennen analoge Umfelder oft aus erster Hand.
Herkunft und Quellen: Original-Arbeitsblatt und Texte von Tiremesù. Weiterführende Lektüre: IDEO.org Design Kit https://www.designkit.org/methods.html
Vollständiger Leitfaden und Film:https://www.tiremesu.com/de/guides/analogies