Über die Stakeholder-Analyse-Vorlage
Beim Planen und Durchführen eines Projekts ist es wichtig, deine Stakeholder zu managen. Das kann jede Person sein, die das jeweilige Projekt beeinflussen könnte. Deine Organisation wird früher oder später externe und interne Stakeholder haben.
Externe Stakeholder umfassen Kunden, Branchen-Influencer, Fachexperten und Community-Leader, während interne Stakeholder Teams und Teammitglieder, Führungskräfte und Abteilungen umfassen. Das Stakeholder-Management ist entscheidend, um ein Projekt termingerecht abzuschließen und Erwartungen zu erfüllen, daher erfährst du hier, wie dir eine Stakeholder-Analyse dabei hilft.
Was ist eine Stakeholder-Analyse?
Eine Stakeholder-Analyse ermöglicht es dir, Erwartungen zu erfüllen und Projekte termingerecht abzuschließen, indem du Personen, Gruppen und Organisationen identifizierst, die ein berechtigtes Interesse an einem Programm oder Prozess haben. Bei einer typischen Stakeholder-Analyse priorisierst du Stakeholder nach ihrem Einfluss auf ein Projekt und findest heraus, wie du am besten mit ihnen während des gesamten Projektverlaufs kommunizierst.
Wann du eine Stakeholder-Analyse-Vorlage verwenden solltest
Führe eine Stakeholder-Analyse so früh wie möglich im Projekt durch. In den meisten Fällen liefern deine Stakeholder während des gesamten Projekts wichtige Informationen und Ressourcen. Deshalb ist es wichtig, früh Unterstützung zu gewinnen, damit sie hinter dem Projekt stehen und keine Konflikte bestehen, die die Zeitachse negativ beeinflussen könnten.
Auch wenn du zu Beginn keine Stakeholder-Analyse durchgeführt hast, ist es nie zu spät, damit zu starten. Die Abstimmung mit deinen Stakeholdern und die Kommunikation in der gesamten Organisation sind entscheidend, um den Erfolg deines Projekts zu sichern.
Eigene Stakeholder-Analyse erstellen
Eine eigene Stakeholder-Analyse zu erstellen ist einfach. Die virtuelle Zusammenarbeitsplattform von Miro ist der perfekte Canvas, um sie zu erstellen und zu teilen. Beginne, indem du die Stakeholder-Analyse-Vorlage auswählst und folge dann diesen Schritten, um deine eigene zu erstellen.
1. Stakeholder identifizieren
Denk an die Stakeholder, die in dieses Projekt einbezogen werden sollten. Die meisten Stakeholder-Analysen, einschließlich dieser Vorlage, werden als visuelle Map in einer 2×2-Matrix dargestellt. Die Stakeholder-Analyse-Matrix unterteilt Stakeholder in: hoher Einfluss und hohes Interesse, hoher Einfluss und geringes Interesse, geringer Einfluss und hohes Interesse sowie geringer Einfluss und geringes Interesse. Dieses Format hilft dir dabei, zu überlegen, welche Stakeholder du priorisieren solltest. Notiere eine Liste, füll die Stakeholder-Matrix aber noch nicht aus. Denk daran, dass Stakeholder sowohl Organisationen und Teams als auch Einzelpersonen umfassen können.
2. Gruppiere deine Stakeholder nach Kategorien
Um die Liste weiter einzugrenzen, beginne mit Organisationen und Teams und identifiziere die einzelnen Stakeholder in diesen Gruppen. Das hilft dir, effektiver mit diesen Gruppen zu kommunizieren. Gruppiere dann die Stakeholder nach Interessen, z. B. diejenigen, die sich um die finanziellen Auswirkungen des Projekts sorgen, oder diejenigen, die für die abschließende Prüfung erforderlich sind.
3. Stakeholder priorisieren
Du kannst nun damit beginnen, das Interesse und den Einfluss der Stakeholder direkt in der Stakeholder-Matrix zu verorten. Überlege, welche Stakeholder dein Projekt wahrscheinlich begeistert unterstützen und welche absichtlich oder unabsichtlich als Blockierer auftreten könnten. Trage dann jeden Stakeholder in die Matrix ein. Entscheide, ob sie durch regelmäßige Berichte zufrieden gehalten werden sollten, ob sie aktiv in den Arbeitsalltag eingebunden werden müssen, ob ihre Rolle nur das Überwachen des Fortschritts ist oder ob sie lediglich über das Projekt informiert werden müssen. Viele Teams finden es hilfreich, Linien zu ziehen, die Stakeholder mit wechselseitigen Abhängigkeiten verbinden. Behalte im Hinterkopf, dass sich deine Prioritäten mit dem Verlauf des Projekts ändern können, und du jederzeit zur Analyse zurückkehren kannst.
4. Analysiere deine Stakeholder-Liste
Wenn die Stakeholder-Analyse-Matrix fertig ist, setze sie sofort ein und besprich sie mit deinem Team. Gehe jeden Stakeholder auf der Liste durch und stelle die folgenden Fragen: Welche Ressourcen brauchst du von diesem Stakeholder? Wie oft sollten wir mit ihm kommunizieren und auf welchem Weg? Was motiviert diesen Stakeholder zur Teilnahme an diesem Projekt
Häufige Fragen zur Stakeholder-Analyse-Vorlage
Wozu dient eine Stakeholder-Analyse?
Eine Stakeholder-Analyse hilft dir, dich mit deinen Stakeholdern besser abzustimmen und klarer mit ihnen zu kommunizieren. So stellst du sicher, dass Projektzeitpläne eingehalten werden und die Erwartungen der Stakeholder entsprechend ihrem Beteiligungsgrad, ihrem Einfluss und ihrem Interesse gesteuert werden. Nutze die Stakeholder-Analyse-Vorlage auf Miro, damit bei den für dein Projekt relevanten Personen und Gruppen nichts übersehen wird.
Was sind die 4 Schritte im Prozess der Stakeholder-Analyse?
Die vier Schritte, die du bei einer Stakeholder-Analyse befolgen solltest, sind: 1) Identifiziere deine Stakeholder, 2) Gruppiere deine Stakeholder nach Kategorie, 3) Priorisiere und trage deine Stakeholder entsprechend ihrem Einfluss und Interesse in die Stakeholder-Analyse-Matrix ein, und schließlich, 4) Analysiere die Liste der Stakeholder mit deinem Team, um einen Maßnahmenplan zu erstellen. Wenn du diese vier Schritte der Stakeholder-Analyse abgeschlossen hast, sollten du und dein Team ein gutes Verständnis aller Stakeholder haben. Außerdem sollte klar sein, wie du am besten mit jedem Stakeholder kommunizierst, wie du Erwartungen steuerst und wie Verzögerungen minimiert werden können, falls Abhängigkeiten bestehen.