
Catena-X-Konsortium setzt auf Miro für mehr Transparenz in der Automobilindustrie

Online PI-Planning erleichtert Austausch und Abstimmung der Konsortium-Mitglieder
Die Digitalisierung der Automobilindustrie hat neue Möglichkeiten geschaffen, um individuelle Kundenanforderungen treffsicher zu erfüllen. Mit dem stetigen Wandel des Weltklimas und der geopolitischen Landschaft ist Anpassungsfähigkeit wichtiger denn je geworden. Kein einzelnes Unternehmen aus der Automotive-Branche kann diese Herausforderungen jedoch allein bewältigen.
Dafür wurde Catena-X als gemeinschaftliche Plattform ins Leben gerufen – mit Stakeholdern von Automobilzulieferern bis hin zu Automobilverwertern. Als erstes offenes und kollaboratives Datenökosystem der Branche wurde Catena-X mit dem übergreifenden Ziel aufgebaut, die Widerstandsfähigkeit und Flexibilität von Lieferketten zu erhöhen.
Um diese Ziele zu erreichen, ist das Catena-X-Konsortium verantwortlich für Lösungen wie die durchgängige digitale Dokumentation, die die Bestimmung des CO₂-Fußabdrucks und die Rückverfolgbarkeit von Materialien ermöglicht. Der Aufbau solcher Lösungen erfordert ausgezeichnete Kommunikation und Zusammenarbeit, insbesondere während der Produktentwicklung. Aber strenge Sicherheitsstandards und unterschiedliche Tools hinderten die 28 Mitglieder des Konsortiums daran, gemeinsame digitale Lösungen zu erschaffen.
Das bewirkt die Nutzung von Miro bei Catena-X

So wird Miro effizient eingesetzt
- Miro wurde eingeführt, um agile PI-Planungs-Meetings in einem kollaborativen Onlinebereich zu hosten. Hier können sich die Mitglieder des Catena-X-Konsortiums leicht miteinander austauschen, Abhängigkeiten identifizieren und sich auf einen gemeinsamen Standpunkt für Produktstrategien festzulegen.
- Die Planung in Miro ermöglichte es dem Catena-X-Konsortium, potenzielle Blocker im Entwicklungsprozess vorherzusehen und effizient asynchron zusammenzuarbeiten. Dadurch waren weniger Treffen mit Anwesenheit vor Ort notwendig; Projektzeitpläne beschleunigten sich.
Mehr Informationen zu Miro für die Produktplanung
Das Problem: Voneinander isolierte Tools führten zu Engpässen in der Produktentwicklung
Das Catena-X-Konsortium brachte 28 Organisationen aus ganz Deutschland zusammen, darunter große Automobilunternehmen wie BMW, Bosch und Volkswagen sowie Software-Konzerne wie SAP, die Deutsche Telekom und Siemens. Diese wollten ein initiales Datenökosystem aufbauen, um Daten auf einer kollaborativen, sicheren und offenen Plattform austauschen zu können.
Die Anwendungen (die zu einem späteren Zeitpunkt verfügbar sein werden) greifen auf den gemeinsamen Datenaustausch zu. Sie sind darauf ausgelegt, dass Unternehmen Prozesse optimieren, Kosten senken und ihre Effizienz steigern können. Beispielsweise wird es Standards und Anwendungen für die Berechnung des CO₂-Fußabdrucks geben. Zudem sollen Trends entlang der Wertschöpfungskette geteilt und eingesehen werden können. Um erste Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, setzte das Konsortium auf das sogenannte Scaled Agile Framework und Verfahren wie PI-Planning.
Die Mitglieder, die am ursprünglichen Förderantrag arbeiteten, nutzten Microsoft Office-Anwendungen wie Teams, PowerPoint und SharePoint, die von einem Unternehmen im Konsortium bereitgestellt wurden. Aber nachdem sie den Förderantrag geschrieben und die Projektentwicklung begonnen hatten, wurde klar, dass sie einen gemeinsamen Arbeitsbereich benötigten. Dieser musste für Mitwirkende aus allen 28 beteiligten Unternehmen zugänglich sein – insbesondere, weil persönliche Treffen während der Pandemie nicht länger möglich waren.
Ohne eine solche Plattform würden Treffen über weit entfernte Standorte hinweg und unter strikter Einhaltung der Sicherheitsprotokolle jedes Unternehmens unweigerlich zu Verzögerungen führen. Die zuvor verwendeten Tools waren nicht für Kollaborationen dieses Ausmaßes gemacht. Die Beteiligten mussten Daten jeweils neu kontextualisieren. Ihr Workflow stockte dadurch, das Momentum ging verloren. Wichtige Informationen auf mehreren Tools verteilt zu haben bedeutete auch, dass diese eher verloren gingen. Das wiederum machte die gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Unternehmen noch schwerer zu durchschauen. Die Folgen: Zeitverschwendung und doppelte Arbeit.
Die Lösung: Rundum sicheres, agiles Arbeiten mit Miro für mehr Effizienz und bessere Abstimmung
Als das Konsortium nach Alternativen suchte, identifizierten sie Miro als die beste Lösung, um virtuelle kollaborative Planungssitzungen zu ermöglichen – von PI-Plannings bis hin zu Retrospektiven, und das stets in einer sicheren Umgebung.
Wenn das Catena-X-Konsortium in Miro miteinander arbeitet, können sich seine Mitglieder darauf verlassen, dass ihre Arbeitsergebnisse sicher sind. Datenhoheit wird über den zuverlässigen Datenschutz von Miro erreicht. Miro ermöglicht allen Mitwirkenden ein kollaboratives Arbeiten in sicherer Umgebung mit Domainsteuerung und Kontrollen für den Linkzugriff, die nur berechtigten Personen den Zugang zu bestimmten Boards ermöglichen. Weil jedes Unternehmen in einer sicheren Arbeitsumgebung kommunizieren und Updates teilen kann, werden sicherheitsbezogene Engpässe vermieden.
Die Agile Projektmanagerin Tina Böttger arbeitete mit Scrum Mastern und Release Train Engineers zusammen, damit diese sich schnell mit Miro vertraut machen konnten. Innerhalb nur weniger Wochen veranstaltete das Catena-X-Konsortium dank der intuitiven Benutzeroberfläche bereits erste PI-Plannings in Miro. Die Teilnehmer nutzten dafür das Programm-Board von Miro und die visuelle Zuordnung der verschiedenen Abhängigkeiten. So konnten sie sich schnell abstimmen und auf ein gemeinsames Ziel ausrichten. Zugleich war es ihnen möglich, schneller potenzielle Hindernisse zu identifizieren und dadurch Verzögerungen zu vermeiden. Dank der Echtzeit-Zusammenarbeit in Miro versetzte sich das Catena-X-Konsortium schnell in die Lage, die Schlüsselphasen seiner Projekte zu definieren, indem die Beteiligten konsistent ihre Ziele, Zeitpläne und Aufgaben teilten.
„Miro wird intensiv genutzt, um Abhängigkeiten während des PI-Planungsprozesses zu visualisieren und so zu verhindern, dass Teams doppelte Arbeit leisten. Diese Erfahrungen fließen direkt in die Entwicklung des offenen Datenökosystems und dazugehöriger Apps ein.“
TINA BÖTTGER, Agile Projektmanagerin, Architekturteam beim Catena-X-Konsortium
Das Catena-X-Konsortium nutzt eine in Miro erstellte Matrix, um Abhängigkeiten zwischen Aktivitäten zu analysieren und Zeiten exakt zu erfassen.
Dank Miro konnten mehrere Unternehmen gleichzeitig virtuelle PI-Planning-Sitzungen gemeinsam nahtlos durchführen, indem sie die relevante Kommunikation, Agenda und alle wichtigen Informationen auch für die Phasen vor und nach dem Event in einem gemeinsamen Arbeitsbereich zur Verfügung stellten. So wurden für alle Beteiligten automatisch Arbeitsergebnisse und Entscheidungen dokumentiert.
„Miro schafft einen virtuellen Raum für das PI-Planning, in dem wir Teamregeln festlegen und uns gemeinsam auf Ziele ausrichten. So können wir ein gemeinsames Erlebnis schaffen, das selbst die komplexesten Probleme handhabbarer erscheinen lässt.“
TINA BÖTTGER, Agile Projektmanagerin, Architekturteam beim Catena-X-Konsortium
Zwischen jeder PI-Planning-Sitzung ermöglichte Tina Vertrauensabstimmungen in Miro. So konnte von allen Beteiligten die Zustimmung zur entsprechenden Planung eingeholt werden, bevor es in die Umsetzungsphase ging. Vertrauensabstimmungen ermutigen jedes Team, Meinungen und Bedenken in einem sicheren Raum auf dem Board zu teilen und sicherzustellen, dass sich alle Mitwirkenden verstanden und abgeholt fühlen.
Teams führten auch Retrospektiven in Miro durch. In den Retro-Meetings konnten alle Rückmeldungen und Erkenntnisse zum PI-Planning-Prozess (falls gewünscht auch anonym) einbringen. Dank visualisiertem Input auf einem Miro-Board lassen sich schnell Themen und Follow-up-Maßnahmen identifizieren, um das nächste Treffen zu optimieren.
Retrospektiven in Miro halfen den Teams, offen über das zu sprechen, was funktionierte und was nicht. Das erhöht das Optimierungspotenzial erheblich.
Ergebnisse: PI-Planning in Miro steigert Produktivität und senkt Kosten
Miro verbesserte die Zusammenarbeit in Echtzeit sowie die Möglichkeiten agilen Arbeitens. So konnten die 28 Mitglieder des Catena-X-Konsortiums innovative neue digitale Produkte gemeinsam entwickeln.
Miro gibt den Catena-X-Mitgliedern die Flexibilität und Freiheit, remote zu arbeiten und unabhängig von ihrem jeweiligen Standort in Verbindung zu bleiben. Dies hat ihnen bereits mehr als 600.000 € an Reisekosten gespart. Zugleich stieg ihre Produktivität um 90 % dank des Effizienzgewinns im sicheren, kollaborativen Workspace von Miro.
Das PI-Planning in Miro hat dem Catena-X-Konsortium in wenigen Monaten schon rund 200 Arbeitsstunden gespart, weil seine Mitglieder nicht mit mehreren Tools arbeiten mussten und Abhängigkeiten leichter identifizieren konnten. Miro wird in der Entwicklung von Catena-X weiterhin eine entscheidende Rolle spielen. Als Plattform für strategische, interaktive und ansprechende Workshops unterstützt Miro die Kreation wirkungsvoller digitaler Produkte, die die Automobilindustrie revolutionieren werden.