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Design Thinking Projektplaner

Phil Smithson

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Diese Vorlage wird dich durch jeden Schritt des Design Thinking Rahmens führen, um dir zu helfen, es auf deine eigenen Projekte anzuwenden.

Der Design Thinking Projektplaner ist ein umfassendes Werkzeug, das darauf ausgelegt ist, einen strukturierten und dennoch flexiblen Ansatz zur Problemlösung zu ermöglichen. Egal, ob du mit einem Team oder an einem individuellen Projekt arbeitest, dieses Miro-Board ist darauf zugeschnitten, dir zu helfen, die entscheidenden Phasen des Design Thinkings zu durchlaufen, sodass du komplexe Probleme effektiv identifizieren, verstehen und lösen kannst.

Schritt 1: Welches Problem lösen wir? Der erste Schritt in unserem Design Thinking-Prozess besteht darin, das Problem zu identifizieren. Hier definierst du die persönliche oder organisatorische Herausforderung, die du angehen möchtest. In dieser Phase geht es darum, eine klare Problembeschreibung zu formulieren und eine umfassende „How Might We“ (HMW)-Frage zu generieren. Diese Frage dient als Leitstern, der kreatives und offenes Denken über mögliche Lösungen fördert. Zum Beispiel: „Wie können wir die Kundenzufriedenheit mit unserem Lieferprozess verbessern?“

Schritt 2: Wie können wir mehr über das Problem erfahren? Nachdem das Problem identifiziert wurde, besteht der nächste Schritt darin, es tiefer zu verstehen. Dieser Abschnitt soll Ihnen helfen, darüber nachzudenken, mit wem Sie sprechen sollten und was Sie sie fragen sollten. Sie werden wichtige Stakeholder auflisten und Fragen formulieren, um wertvolle Einblicke zu gewinnen. Wenn das Problem beispielsweise verspätete Lieferungen betrifft, könnten Sie mit Kunden, Lieferpersonal und Logistikmanagern sprechen und Fragen wie "Welche Herausforderungen haben Sie mit dem aktuellen Lieferprozess?" und "Wie wirken sich Verzögerungen auf Ihre gesamte Erfahrung aus?" stellen.

Schritt 3: Was haben wir über das Problem gelernt? Nachdem du Informationen gesammelt hast, ist es entscheidend, deine Erkenntnisse zu synthetisieren. Dieser Schritt bietet Raum für Notizen, um über das Gelernte nachzudenken und deine ursprünglichen HMW-Fragen zu verfeinern. Indem du deine Einblicke organisierst, kannst du Muster und Hauptthemen erkennen, die die nächsten Phasen deines Projekts informieren werden. Beispielsweise könntest du erkennen, dass die meisten Verzögerungen während Spitzenzeiten aufgrund von Verkehrsstau auftreten.

Schritt 4: Welche Lösungen könnten für dieses Problem existieren? Mit einem klaren Verständnis des Problems könnt ihr nun potenzielle Lösungen brainstormen. Dieser Schritt fördert das divergente Denken, bei dem Quantität über Qualität geschätzt wird und alle Ideen willkommen sind. Ihr nutzt einen großen Bereich auf dem Board, um jede mögliche Lösung festzuhalten, egal wie abwegig sie erscheinen mag. Techniken wie Mindmapping oder Notizzettel können dabei helfen, Verbindungen zwischen Ideen sichtbar zu machen. Beispielsweise könnten Lösungen zur Verbesserung der Lieferzeiten die Optimierung der Routen, die Nutzung von Echtzeit-Verkehrsdaten oder das Anbieten von Anreizen für frühzeitige Lieferungen umfassen.

Schritt 5: Was können wir prototypen?Beim Prototyping geht es darum, Ideen in greifbare Lösungen zu verwandeln. Dieser Schritt beinhaltet die Entscheidung, welche Aspekte deiner Lösung prototypisiert werden sollen und wie. Vielleicht erstellst du eine einfache Version eines Bestellverfolgungssystems, entwickelst ein Benachrichtigungssystem für Verzögerungen oder entwirfst ein Feedback-Formular für Kundenmeinungen. Prototyping ermöglicht es, deine Ideen zu testen und zu verfeinern, bevor sie vollständig implementiert werden.

Schritt 6: Wen müssen wir testen?Das Testen deiner Prototypen ist entscheidend, um deine Lösungen zu validieren. Dieser Schritt hilft dir, Testsitzungen zu planen, indem du festlegst, wer deine Prototypen ausprobieren soll und was du von ihnen lernen möchtest. Du erstellst eine Liste von Testern, wie z.B. Kunden, die häufig verspätete Lieferungen erleben, und entwickelst Fragen, die du ihnen stellen kannst, wie zum Beispiel: „Hat das neue Verfolgungssystem dein Erlebnis verbessert?“ und „Waren die Benachrichtigungen hilfreich, um dich auf dem Laufenden zu halten?“

Schritt 6.1: Was haben wir gelernt? Der letzte Schritt beinhaltet das Reflektieren über das Feedback aus deinen Testsitzungen und das Planen deiner nächsten Schritte. In diesem Bereich kannst du zusammenfassen, was funktioniert hat, was nicht, und wie du deine Lösungen verbessern kannst. Durch Iteration basierend auf realem Feedback stellst du sicher, dass deine endgültige Umsetzung gut informiert und effektiv ist.

Insgesamt ist der Design Thinking Projektplaner von On-Off Group ein leistungsstarkes Werkzeug, das dich durch einen menschenzentrierten Ansatz zur Innovation führt. Er hilft dir, systematisch Probleme anzugehen, Einblicke zu gewinnen, Lösungen zu brainstormen und deine Ideen durch Prototyping und Testing zu verfeinern. Mit dieser Vorlage kannst du das Design Thinking Framework auf jedes Projekt selbstbewusst anwenden und sinnvolle und wirkungsvolle Ergebnisse erzielen.

Phil Smithson

Workshop Facilitator @ On-Off Group

I facilitate workshops for large corporates and startups but my background is in Software Engineering!


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